Dienstag, 12. Juli 2016

Mein Salzburg - Teil 1

Heute hab ich mir gedacht, ich verbringe meine Mittagspause am Sebastiansfriedhof im Herzen von Salzburg. Was? werden jetzt einige von Euch denken, Mittagspause auf dem Friedhof? Ja! schaut Euch die Bilder an - dann werdet Ihr mich verstehen .....








Wenn man die Linzer Gasse hinauf spaziert, befindet sich ziemlich weit oben die gotische Kirche St. Sebastian, die nach venezianischem Vorbild erbaut wurde. Von der Linzer Gasse aus ist der Friedhof nicht zu sehen. Man muss zuerst durch den Vorbau der Kirche gehen, dann kommt man in den Innenhof, wo sich der Sebastiansfriedhof erschließt - der Anblick ist einfach traumhaft!






Hier am Sebastiansfriedhof liegen u.a. Wolf Dietrich, Paracelsus sowie Ehefrau von Wolfgang Amadeus Mozart begraben.


Die Errichtung des Salzburger Sebastiansfriedhof wurde von Erzbischof Wolf Dietrich in Auftrag gegeben und zwischen 1595 und 1600 erbaut.

Die Gruft des Erzbischofs Wolf Dietrich, der 1617 verstarb, liegt mittig im Friedhof in der Gabrielskapelle.




Der Friedhof ist mit den Außenmaßen von etwa 90 mal 80 Metern fast quadratisch angelegt und ist von allen 4 Seiten von insgesamt 87 gewölbten Pfeilerarkaden umgeben. Die gewölbten Akardengänge mit den Grunftnischen umschließt die ganze Anlage.





Im Gräberfeld außerhalb der Gruftakarden ist vor allem das Grab der Familie Mozart viel besucht. In diesem Grab sind unter anderem Constanze Mozart, Witwe von Wolfgang Amadeus Mozart und Genovefa Weber, Constanzes Tante, und Carl Maria von Weber beerdigt. Leopold Mozart, der Vater Wolfgang Amadeus Mozarts, liegt nicht in diesem Grab, sondern wurde in der Kommunalgruft in den Gruftakarden des Friedhofs beigesetzt.




Der Sebastiansfriedhof ist wirklich eine Stätte der Ruhe - kaum jemand verirrt sich hierher und man kann total in Frieden seine Mittagspause genießen!


Ich komme oft hierher und genieße die Ruhe mitten im Rummel der pulsierenden Stadt.
Vielleicht denkt Ihr an mich bei Eurem nächsten Besuch in Salzburg und besucht auch diesen ungemein schönen Ort!



Liebe Grüße
Eure Sabine




1 Kommentar:

  1. Sehr schoen, ich kann dich gut verstehen. Friedhoefe sind meistens die Ruhepole in einer Stadt :-)

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